Textgebundene erörterung hauptteil Muster

Der Umfang der neueren Diskussionen über Die Interpretation ist breiter geworden, oft beginnend mit der Frage, ob menschliches Handeln als physikalisches Phänomen zu betrachten ist oder nicht und wie sie behandelt werden sollten. Naturforscher seit Mill (1843/1974, Buch VI) haben argumentiert, dass Handlungen als Phänomene auf einem Kontinuum mit anderen Phänomenen in der Natur betrachtet werden müssen, und dass sie entsprechend untersucht werden sollten. Interpretationsfragen kommen kaum auf, wenn man eine solche Ansicht vertritt. Dolmetscher wie Dilthey (1883/1990; 1924/1990;1927/1992) haben dagegen mit Nachdruck argumentiert, dass menschliches Handeln nicht als Naturphänomene betrachtet werden kann, da ihre Aussagekraft sie kategorisch unterscheide. Unstrukturierte Körperbewegungen, d.h. rein physiologische Reaktionen, sind nicht konstitutiv für eine menschliche Handlung – darüber herrscht Einigkeit. Die Meinungsverschiedenheit betrifft die Frage, ob es konstitutiv ist, dass ein menschliches Handeln Bedeutung hat oder nicht (Mantzavinos 2012). Nimmt man die interpretatorische Sichtweise an, dann stellen sich zwangsläufig Fragen der Interpretation im Raum des Mentalen. Menschliches Handeln ist sinnvoll, und die Ergebnisse dieser Handlungen stellen sinnvolles Material dar, das zur Interpretation aufruft. In Ermangelung eines direkten Messmaßes für die Verwitterung haben die Forscher verschiedene Gesundheitsindikatoren wie Schwangerschaftsergebnis,11,12 Übersterblichkeit,5,13 und Behinderung3 untersucht und Altersmuster nach Rasse gefunden, die mit der Verwitterung übereinstimmen.

Im weiteren Sinne haben Wissenschaftler versucht, Biomarker mit sozialen Maßnahmen zu verknüpfen, um die zugrunde liegenden physiologischen Mechanismen sozialer Ungleichheiten im Gesundheitswesen besser zu verstehen. Cortisolspiegel,14 sympathische Nervenaktivität,15 Blutdruckreaktivität,16,17 Zytokinproduktion,18 Taille-Zu-Hüfte-Verhältnis,19 und glykierte Hämoglobinspiegel20,21 wurden mit dem sozioökonomischen Status,19,22 Beruf, 17 Geburtsergebnis,23–25 und Umweltrisiko in Verbindung gebracht.26 Aufbauend auf dieser Idee, McEwen und Kollegen10,27 entwickelten das Konzept der allostatischen Belastung oder den kumulativen Verschleiß der Körpersysteme durch wiederholte Anpassung an Stressoren. Tatsächlich ist keiner der in dieser Diskussion vorgeschlagenen Grundsätze neu. Bereits 1654 hat Johannes Clauberg in Kapitel XIII des dritten Teils seiner Logik, Vetus & Nova in bewundernswerten Details Prinzipien von “in bonam partem interpretari” ausgearbeitet, wobei das Prinzip der Nächstenliebe – “benignitas” – das wichtigste ist. Und 1757 schlug Georg Friedrich Meier das Prinzip der hermeneutischen Gerechtigkeit als das allgemeinste Prinzip aller Auslegungsregeln einer hermeneutica universalis vor (Meier 1757/1996: Nr. 39): Wie abbildung 2a ▶ zeigt, war die Wahrscheinlichkeit für arme Befragte (1,85 PIR) nach Alter größer als für nicht arme Befragte (PIR > 1,85). Als jedoch die relativen Chancen der Schwarz-Weißen, eine hohe Punktzahl zu haben, für PIR angepasst wurden (Tabelle 2 ▶, Spalte 2), blieben sie stark und zeigten im Wesentlichen die gleichen Muster wie bei der Unjustiertheit (Spalte 1). Dieses Ergebnis zeigt, dass die Überhöhte Raten von Highscores unter schwarzen nicht auf den höheren Anteil der Schwarzen, die arm waren, zurückzuführen waren.

Um die Robustheit dieses Befundes zu überprüfen und Restverwechsungen auszuschließen, haben wir Analysen mit einer kontinuierlichen PIR-Variablen durchgeführt, die unsere Ergebnisse bestätigt.

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